Fribourg

Manuscrit, non publié à l’époque. Seul le prononcé fait foi. Les notes de travail ont été retirées.

Discours prononcé en français et en allemand. Texte original, non traduit.

Mesdames et Messieurs,

Les villes jouent un rôle essentiel en matière culturelle, et c’est un grand plaisir pour moi de participer à la réunion de ce jour.

J’en profite pour saluer l’engagement de l’Union des villes suisses (UVS) et de la Conférence des villes en matière culturelle (CVC) qui, inlassablement, défendent et promeuvent la culture.

A l’heure actuelle, 50% des fonds publics alloués à la culture proviennent des villes et des communes.

Les villes sont donc un acteur prioritaire et déterminant pour le développement de la culture.

Un acteur qui, en parlant d’une seule voix, a l’opportunité de peser dans le débat politique.

Die Covid-Pandemie hat den Kultursektor wirtschaftlich schwer getroffen.

Viele Menschen und Institutionen hatten Umsatzeinbussen, die ihre wirtschaftliche Existenz bedrohten.

Die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus führten zeitweise zu einem fast vollständigen Stillstand des Kulturlebens in der Schweiz.

Die gesellschaftlichen Folgen waren besonders im Laienbereich zu sehen:

Unsere Chöre, Blasmusiken, Jodlervereine und Laientheater sind zentrale Orte der Begegnung und der gesellschaftlichen Integration.

Alleine in den Chören unseres Landes treffen sich jede Woche geschätzt 150 000 Sängerinnen und Sänger.

Die integrative Kraft der Kultur setzt physischen Kontakt voraus und lässt sich nicht oder nur beschränkt durch Streaming ersetzen.

Es ist deshalb sehr erfreulich, dass die Einschränkungen für das Kulturleben seit Frühling 2021 etappenweise gelockert werden konnten und inzwischen mit dem Covid-Zertifikat ohne Kapazitätsbeschränkungen stattfinden können.

Die Covid-Pandemie ist aber noch nicht beendet und die «Normalität» im Kultursektor wird noch längere Zeit nicht wieder erreicht sein.

Ihre Resolution von März 2021 verlangt, dass die Kulturmassnahmen des Bundes über das Jahr 2021 hinaus verlängert werden.

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Verlängerung des Covid-19-Gesetzes diesen Mittwoch an das Parlament verabschiedet.

Und der Entscheid ist für die Kultur erfreulich:

Die Kulturmassnahmen im Covid-19-Gesetz sollen bis Ende 2022 verlängert werden.

Ich gehe aber von einer relativ schwierigen Debatte in den Räten aus und danke Ihnen schon jetzt für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Seit März 2020 haben Bund und Kantone bisher insgesamt rund 420 Millionen Franken an total mehr als 23 000 Kulturunternehmen und Kulturschaffende ausgerichtet.

Dies ergänzend zur weiteren Unterstützung durch gesamtwirtschaftliche Massnahmen wie namentlich

Kurzarbeitsentschädigung,

Corona-Erwerbsersatz,

Härtefallhilfe und

dem «Schutzschirm für Publikumsanlässe».

Die Unterstützung des Kultursektors erfolgte rasch und umfassend.

Ohne diese Hilfe hätten viele Kulturunternehmen nicht überlebt und viele Kulturschaffende wären in die Sozialhilfe abgerutscht.

Nicht nur Bund und Kantone haben aber das Überleben der Kulturbranche sichergestellt.

Vital waren ebenso die Städte:

Die Behördenkonferenz der Städtekonferenz Kultur hat sich mit der Resolution im März 2021 dafür engagiert, dass die Kulturbudgets in den 33 Mitgliedstädten vollumfänglich ausbezahlt und nicht gekürzt werden.

Dies trug auch dazu bei, dass die Kultur bisher wirtschaftlich recht gut durch die Krise gekommen ist.

Es wird auch in den nächsten Jahren zentral sein, die Kulturbudgets auf allen Staatsebenen möglichst auf dem bisherigen Niveau zu halten.

Die Zusammenarbeit mit den Städten in Kulturfragen funktioniert gut.

Für diese Zusammenarbeit möchte ich Ihnen herzlich danken.

Seit dem Ausbruch der Pandemie fanden mehrere ordentliche und ausserordentliche Sitzungen des Nationalen Kulturdialogs statt, an denen die Covid-Massnahmen jeweils das zentrale Thema darstellten.

Dieser Austausch war sehr wichtig.

Hinzu kamen die Sitzungen mit den wichtigsten Kulturverbänden, an denen jeweils auch die Städtekonferenz Kultur präsent war.

Schliesslich hat das Bundesamt für Kultur während der Krise eine «Austauschgruppe Covid» ins Leben gerufen, in der die Städtekonferenz Kultur ebenfalls Einsitz hat.

Ces derniers mois, la culture a fait preuve de résilience et d’innovation.

Nous sommes toutefois conscients que – contrairement à d’autres domaines d’activité – la reprise normale des activités sera longue et pourrait se révéler périlleuse pour certains acteurs culturels.

Les créations prévues pour 2020 et 2021 ne trouveront pas toutes leur public, les lieux de diffusion étant confrontés à un embouteillage.

L’accueil d’artistes venant de l’étranger est encore compliqué.

Les habitudes du public semblent aussi s’être transformées.

La décision de sortir et le choix culturel se font très tardivement, pour ne pas dire au dernier moment.

Cela complique la planification de l’offre culturelle, en particulier la sécurité des revenus des acteurs culturels.

S’ajoute la problématique du manque de bénévoles, indispensables au bon fonctionnement des festivals.

Alors oui, le maintien d’un soutien à la culture en 2022 est crucial pour permettre la transition.

Car transition il y aura.

Nous – Confédération, cantons et villes – devrons redessiner la carte des soutiens publics à la culture post pandémie.

Numérisation, interdisciplinarité, durabilité des créations,

mais également sécurité sociale des acteurs culturels et leur rétribution

sont les thèmes qui nous occuperont au cours des prochains mois.

Des thèmes pour lesquels nous devrons – ensemble – trouver des solutions permettant aux acteurs culturels d’exercer leur métier et leur passion dans les meilleures conditions.

Je vous remercie de votre attention et vous souhaite d’enrichissants débats cet après-midi.

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